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Über den Künstler „Wenn ich mit dem Malen beginne, dann wird ein Gatter geöffnet und die darin eingepferchten Pferde galoppieren hinaus in die Freiheit.
Abdulhamid Abdallas Kindheit in der wüstenähnlichen Landschaft Syriens hat seine Malerei geprägt. So finden sich in einem Großteil seiner Bilder bevorzugt die Farben der trockenen Erde und des reifen Getreides. Wie Blumen in der Wüste setzen häufig einzelne Farbtupfer leuchtende Akzente.
„Diese die Zeiten und Kulturen überwindende – und gerade dadurch in beidem verwurzelte – Position Abdallas drückt sich auch in seinen nun erstmals im Saarland gezeigten Arbeiten aus. Mit betonten Strukturen und dominiert von einer der Natur und dem Menschsein entliehenen Formen- und Farbensprache scheinen in diesen stets auch sein Werdegang und die aus der eigenen Biografie erwachsenen Impulse durch: Auf diese Weise kommen Abdulhamid Abdallas poetisch-kraftvolle Gemälde einer Einladung gleich, sich abseits einer „kalkulierten Realität“ der Kunst der Intuition zu nähern.“ Mathias Beck, Galerie M. Beck, Homburg a. d. Saar, bei einer Ausstellungseröffnung in Homburg a. d. Saar, Juli 2007 „Dem Künstler Abdulhamid Abdalla gelingt es, Herzen zu berühren (…). Seine Malereien entführen den Betrachter in eine fremde Welt, (…). Man schaut und man ist sofort vertraut, so als würde man an einen Ort kommen, von dem man schon lange geträumt hat.“ Barbara Peveling, Ethnologin, bei einer Ausstellungseröffnung in Köln, November 2006
„Ich versuche vor allem, die Musik der Dinge sichtbar zu machen. Oft erinnere ich mich beim Malen an den Klang und die Melodie der Bilder, die in mir darauf warten, gemalt zu werden.“
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